|














Letzte Aktualisierung:
15.09.2005
| |


| 1994 |
| 1. Badisches 8H
MOFA ENDURANCE |
| Am 08. September
1994 um 20.00 Uhr war das 1. Badische 8h MOFA ENDURANCE
vorbei. Alle, die diesen Moment erlebt haben, werden ihn wohl nicht so
schnell vergessen. Die Begeisterung der Zuschauer, die Freude der Teams
sowie die müden Gesichter der Fahrer waren Eindrücke, die uns zeigten, dass
die Veranstaltung gelungen war. Von den 42 gestarteten Teams kamen im ersten
Jahr 33 ins Ziel, eine Tatsache die meisten Experten hatte staunen lassen.
Der Sieger legte in 8 Stunden 383 Runden zurück, was einer Entfernung von
415 Km entspricht. Auf den Plätzen zwei und drei wurde bis zur letzten
Minute um jeden Meter gekämpft. Die einzelnen Abstände auf den weiteren
Position waren sehr gering. |
| |
| 1995 |
| 2. Badisches 8H
MOFA ENDURANCE |
Im zweiten Jahr,
1995, wieder im September (9.) konnte der Sieger die Leistung seines
Vorgängers um 23 Runden steigern. Der Zehntplazierte hatte so viele Runden
wie der Sieger des Vorjahres. Daran kann man erkennen, welch gute Arbeit und
welche Fortschritte im zweiten Jahr gemacht wurden. Sicherlich hatte jedes
Team seine Erfahrungen vom ersten Jahr genutzt, um im Jahr 1995 eine
Steigerung zu erreichen. Aufgrund des hohen Andranges hatte man sich ja
entschlossen im zweiten Jahr 50 Teams starten zu lassen. Diese Veränderung
hat sicherlich zur Attraktivität der Veranstaltung beigetragen und wird auch
im dritten Jahr beibehalten. Die Teilnehmer haben schon erkannt, dass
bereits hier große Anstrengungen unternommen werden, um erfolgreich
abzuschneiden. Jedes Team hat einen oder zwei Sponsoren, die ihr Logo auf
dem Mofas platzieren dürfen. Die Begeisterung der Fahrer, Mechaniker, der
Organisation und Zuschauer überträgt sich bis weit über unsere Region
hinaus. So kamen im letzten Jahr Anfragen von den ostfriesischen Inseln oder
auch von Passau. Auch hatten viele Jugendliche Fragen zur Technik, so fragte
einer wo er „Windschilder“ für sein Mofa bekommen könne.
Selbstverständlich wollten viele das Reglement und die Anmeldung haben, um
sich für das Rennen anzumelden. |
| |
| 1996 |
| 3. Badisches 8h
MOFA ENDURANCE am 7.9.1996 |
| In diesem Jahr war
der Favorit schnell ausgemacht, nach den Trainingsleistungen lag der
Vorjahressieger wieder vorne dabei. Dennoch wollten 49 Teams nach 8 Stunden
den Siegerkranz erhalten. Nach dem Startschuss entwickelte sich schnell ein
Zweikampf zwischen dem Favoriten und der Nr. 12, dem Ford Seitz Racing Team.
Auf der gut gesicherten Bahn boten sich die beiden Teams einen spannenden
Kampf um die Spitze. Die gut 4000 Zuschauer staunten vor Begeisterung. Doch
nach etwas mehr als 4 Stunden kam die er-schütternde Nachricht, kapitaler
Motorschaden der Nr. 12. Damit war der Weg frei für das „Team 15“ zum
zweiten Sieg hintereinander. Der Vorsprung betrug im Ziel 19 Runden. Aber
auf den Plätzen 2.-6. wurde es in den letzten Rennstunden immer spannender
und die Abstände immer enger. Die Platzierungen im Einzelnen: 2. Ali Buster
Racing Team (406); 3. Rama Racing Team (405); 4. Hoepfner Racing Team (405),
5. Die Unsportlichen (405). Das reine Frauen-Team belegte einen
hervorragenden Platz 32. Mit 354 gefahrenen Runden. Mit diesem Ergebnis
ließen sie so manche Männertruppe ganz schön alt aussehen. |
| |
| 1997 |
| 1. Badisches 4h
MOFA ENDURANCE am 1. Mai 1997 |
| Wieso nur 4 Stunden
? Hier ging es für die Teilnehmer um einen der noch 20 freien Startplätze
für den 8h Wettbewerb im September. Zu diesem Event meldeten sich 34 Starter
aus der Region. Die große Resonanz in den letzten Jahren und vor allem die
vielen mündlichen und schriftlichen Anfragen für die Teilnahme hat die
Organisation dazu bewogen das Teilnehmerfeld für neue Teams zu öffnen. Eine
Erweiterung der Teilnehmerzahl ist nicht möglich, also werden 20 Startplätze
über eine Ausdauerprüfung von 4 Stunden vergeben. Von den 50 Startplätzen
für September wurden 30 an bestimmte Teams vergeben. Für diesen Lauf am 1.
Mai gingen dann 34 Teams an den Start. Welche Teams sich über den 1. Mai
qualifiziert haben, entnehmen sie dem abgedruckten Teilnehmerfeld. |
| |
| 4. Badisches 8h
MOFA ENDURANCE am 6.9.1997 |
|
Die alles
entscheidende Frage in diesem Jahr war wird die Startnummer 15 „Team
Jammertal“ den Hattrick perfekt machen. Die Konkurrenz hat zur Aufholjagd
geblasen und bereits in den Trainingssitzungen konnte man erkennen, dass die
Titelverteidigung schwer werden würde.
Das „Team 20“ , überlegener Sieger des 4 h MOFA ENDURANCE am 1. Mai 1997,
hat beeindruckend gezeigt wie man mit einem schaltgetriebenen Mofa Topzeiten
fahren kann. Zu den Topfavoriten musste man auch „Ford Seitz Racing Team“
zählen, die bereits im Vorjahr 4 ½ Stunden unter den Top 3 waren, ehe der
Motor fest ging. Zum erweiterten Kreis kam dann noch die St.Nr. 17, 35, 42
und die 10. Doch nicht allen ist das Glück hold und so mussten einige mit
Enttäuschung feststellen, dass ihr „Gefährt“ den hohen Beanspruchungen nicht
stand hielt. Die Ausdauer von Fahrer und Teilnehmer zeigt sich in den
Ergebnissen. Schnell sein ist gut, jedoch wenn man dabei öfter mal einen
Ausflug in die Botanik macht, dann hat dies schwere Folgen in der
Platzierung. Das Team 20 ist ein Beispiel dafür. Sie waren von Beginn an
„sau schnell“, doch bereits der erste Sturz warf sie in der Wertung ganz
zurück. Nach erfolgreicher Reparatur wieder zurück auf der Strecke holten
sie schnell wieder auf, ehe sie wieder neben der Strecke landeten. Diese
Stürze waren der Grund warum das schnellste Team nur auf Platz 8 am Ende
stand. Doch die schnellste Runde gehörte. Nach der Hälfte zeichnete sich der
Erfolg des Vorjahressieger ab, souverän absolvierten sie Ihre Runden.
Interessant waren die spannenden Positionskämpfe zwischen den Plätzen 2. und
12., hier wechselten die Positionen fast jede Runde. Die Fahrer sind z.T.
schon auf dem dritten Törn, d.h. es stecken ihnen bereits zwei Fahrstunden
in den Knochen, dennoch geben sie nochmals alles, um ihr Team nach vorne zu
fahren. |
| |
| 1998 |
| 5. Badisches 8h
MOFA ENDURANCE am 5. Sept. 1998 |
|
Dieses Jahr
feierten wir ein kleines Jubiläum, denn wer hätte im Jahr 1994 daran
gedacht, dass wir vier Jahre später immer Mofas 8 Stunden lang im „Kreis“
fahren lassen. Heuer haben wir das Teilnehmerfeld auf 60 Teilnehmer erhöht,
so dass keine Qualifikation notwendig war. Wir erwarteten in diesem Jahr
einen neuen Sieger, da das Siegerteam der letzten drei Jahre eine Pause
einlegte. Alle waren wir gespannt, wer die Nase vorne haben wird. Zu den
Favoritenkreis zählten wir fünf bis sechs Teams, die bereits im Training
gezeigt hatten, dass sie berechtigte Chancen auf den Sieg haben.
Dieses Event zieht mehr und mehr Leute in seinen Bann. Wer erinnert sich
nicht an die Zeit als man noch selbst an Mofas geschraubt hatte. Stunden,
Tage und Nächte saß man in der Garage. Heute ist der Unterschied nur der,
dass damals die Mutter geschimpft hatte und heute die Frau und die Kinder
schimpfen, weil der Papa mehr Zeit fürs Mofa hat als für die Familie. An
dieser Stelle bitten wir die vielen Frauen und Kinder um Verzeihung, denn
dies konnten wir bei der Geburtsstunde des Endurance nicht ahnen. Damit hier
nicht der Eindruck entsteht dies sei eine reine Männergesellschaft sind wir
stolz auf die zwei Damenteams, welche im September an den Start gingen. Am
5. September 1998 pünktlich um 12.00 Uhr starteten wir das 5. Badische MOFA
ENDURANCE im Motodrom von Liedolsheim. Mit dem schon traditionellen „Le
Mans“-Start schickten wir die 60 Teams auf die 8 Stunden Distanz. Die 50 ccm
starken Mofas, deren Basis ein Original Mofa-Motor sein muss, erreichen
Spitzengeschwindigkeiten von über 90 Km/h am Ende der ca. 250 m langen
Geraden. Das Ford Seitz Racing Team, letztes Jahr schon Zweiter, fuhr von
Anfang an in der Spitze mit. Auch die anderen Teams unter MFL-Flagge konnten
sich zu Beginn im vorderen Feld platzieren. Jedoch dieser Wettbewerb
entscheidet sich nicht in der ersten Stunde und so mussten einige Teams nach
kurze Distanz aufgeben. Das Damenteam des MFL hielt sich bis zum technischen
Defekt hervorragend. Die Mechaniker versuchten alles um die Damen nochmals
flott zu bekommen und tatsächlich brachten sie das Mofa wieder zum Laufen
und so sahen die Fahrerin Denise und Cornelia um 20.00 Uhr das Ziel. Das
Wetter zeigte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch von einer
guten Seite und so konnten die Fahrer zu Beginn ihre Erfahrungen auf nassen
Untergrund sammeln, ehe die Bahn nach und nach abtrocknete.
Die
Platzierung der MFL Teams im Einzelnen:
3. Platz Ford Seitz Racing Team; 8.Platz Team Holzwurm; 26. Platz Hager
Racing Team; 36. Platz Slimfast; 38. Platz Mama Racing Team ; nicht
gewertet; Highlander, Ford Seitz Racing: Meinzer Ronald, Guckes
Andreas, Seitz Dirk Team Holzwurm: Roth Bernd, Seith Frank-Dieter,
Woroniak Frank Hager Racing: Oberacker Wolfgang, Seitz Rainer, Zieger
Hanno Slimfast: Kastner Rainer, Legner Andreas, Ripp Andreas Mama
Racing: Roth Denise, Schmitt Cornelia Highlander: Fürniß Bernd,
Gausche Eginhard |
| |
| 1999 |
| 6. Badisches 8h
Mofa Endurance am 24. Juli 1999 |
|
In diesem Jahr
gingen wieder 60 Teams an den Start im Motodrom von Liedolsheim. Nach
einjähriger Abstinenz des dreimaligen Siegers Team 15 waren alle gespannt
wie stark ist das Team beim Comeback. Aber nicht nur Team 15 auch die
anderen Teams haben im vergangenen Jahr alles daran gesetzt, um sein Bike zu
verbessern. In den letzten Jahren waren es z.T. immer wieder die gleichen
Top-Teams, die sich unter den ersten zehn Plätzen fanden. Die Trainings
haben schon deutlich gezeigt wer Power hat und so war es dann auch im
rennen. Nach dem Start haben sich die Favoriten im vorderen Feld
eingeordnet. Nach einer Stunde war der Jubel bei den Motorradfreunde noch
groß, da das Ford Seitz Racing Team i Führung lag. Der Topfavorit aus dem
Training, Team 20, lag auf platz Zwei. Auf den weiteren Plätzen das Hoepfner
Team, Team 15, Die unsportlichen und Rama Racing Team. Doch die Freude bei
den Motorradfreunde verging und das 6. Badische 8h Mofa Endurance
entwickelte sich zu einem von den Rennen bei denen die Teams der
Motorradfreunde nach einander ausfielen. Zur Halbzeit des Rennens lag das
Team20 mit 5 Runden Vorsprung in Führung. Die Überraschung im diesem Jahr
sind zweifelsohne die Damen des MfL das Mama Racing Team mit der Nr. 47. Sie
liegen zu diesem Zeitpunkt auf einem hervorragenden 16 platz, ganz knapp
hinter dem dreimaligen Sieger Team 15. Das Wetter zeigte sich von der besten
Seite und damit war die Entscheidung das Rennen in diesem Jahr früher
durchzuführen, zumindest so betrachtet, richtig. Aber zurück zum Rennen, die
Spannung stieg, da die Hitze zu einigen Ausfällen führte und sich die
Positionen ständig verschoben. Leider gab es auch einige Ausflüge in die
Botanik, die dem einen oder der anderen auch richtig weh getan hat. Die
Damen waren das Highlight aus Mfl-Sicht, sie beenden das Rennen auf Position
11 und wir können dazu nur gratulieren. Klasse Leistung!!!
Der Sieg im
Jahr 1999 ist gehört dem Team 20, hervorragende Leistung. Sie hatten Power
und Beständigkeit, das hat sie sicher zum Sieg geführt. |
| |
| 2000 |
| 7. Badisches 8h
MOFA Endurance am 09.09.2000 |
|
Das schönste Wochenende im
Monat September war gerade recht für das 7. Event der Motorradfreunde
Liedolsheim. Noch wenige Tage vor dem Großereignis war der Himmel
regenverhangen, doch bereits Mittwochs waren die Wetterprognosen besser und
unsere Vorbereitungen liefen auf Hochtouren. Am Freitag begrüßten wir die
Gladiatoren im Rennbüro zur Boxeneinteilung und Registrierung. Danach ging
es für die Teams zur Techn. Abnahme, bei den Neulingen gab es kleinere
Beanstandungen, aber nichts besonderes. Mit 10 Minuten Verspätung startete
um 18.40 Uhr das erste freie Abschlusstraining für alle Teams. Pünktlich um
19.00 Uhr begann das Qualifying für 15 Teams. Nach bereits 12 Minuten wurde
die Session von Rennleiter Wolfgang Stegmüller unterbrochen, da ein Fahrzeug
eine sehr große Ölspur gezogen hatte und es zu gefährlich wurde. Unsere
Helfer waren sofort zur Stelle, dennoch dauerte es 20 Minuten bis die
Strecke und somit das Qualifying wieder freigegeben wurde. Die Rennleitung
hat das Qualifying zwar verlängert, aber sie war auch der Meinung das die
Bedingungen nicht für alle fair waren. Bis 20.00 Uhr war dann noch mal für
alle freies Training.
Die Rennleitung hat nach
kurzer Beratung beschlossen alle 60 Teams, welche am Freitag Abend
registriert waren am Samstag starten zu lassen. Die Startaufstellung wurden
nach den gefahrenen Rundenzeiten aus dem Abschlusstraining vom Freitag
ermittelt. Dadurch hatten die Top-Teams bereits zu Beginn eine sehr gute
Ausgangsposition. So verlief der Start relative problemlos und das Feld zog
sich bereits nach wenigen hundert Metern auseinander. In Führung ging sofort
die ST.Nr. 12 das Ford Seitz Racing Team. Der Vorjahressieger Team 20, auf
Pole Position konnte keinen guten Start hinlegen. Nach 3 Stunden lag die St.
Nr. 12 mit 6 Rd. vor der ST.Nr. 33, dann die ST.Nr. 21, auf Platz 4 das Team
20 und auf 5 die St. Nr. 37. In den folgenden Stunden fiel leider das
Hoepfner Racing Team (21) aus der Spitzengruppe zurück, gleichzeitig konnte
die ST.Nr. 17 weiter auf Platz 4 vorfahren. Um 18.00 Uhr war die Reihenfolge
12 | 33 | 20 | 17 | 37.
Auf den hinteren Plätzen gab
es interessante Positionskämpfe und das Rennen ging noch zwei Stunden, also
noch Zeit genug um die eine oder andere Positionsverbesserung zu erzielen.
Für das führende Team war es nun oberstes Ziel im Rhythmus zu bleiben. Der
Vorsprung war um 18.00 Uhr mit 9 Rd. sehr komfortabel, aber eine
Unachtsamkeit und ein Sturz können diesen Vorsprung ganz schnell in einen
Rückstand verwandeln lassen. Ein Blick auf die Rundenzeiten verriet uns, die
Jungs fuhren weiter ein irres Tempo, die Rundenzeiten lagen im Durchschnitt
4 Sekunden unter denen der Verfolger. Um 19.00 Uhr protokollierte die
Zeitmessung 12 Rd. Vorsprung und spätestens jetzt war klar, das nur noch ein
Sturz das Team aufhalten konnte. Auf den Verfolgerplätzen musste das Team 20
nach einem Sturz und einem sehr langen Boxenaufenthalt welches 6 Rd.
Zeitverlust bedeutete, den schon sicher geglaubten dritten Platz an das Rama
Racing Team abgeben. Ganz hervorragend fuhr in diesem Jahr das Jugendzentrum
Liedolsheim. Noch um 19.00 Uhr lagen sie auf Platz 5, doch das Team um
Martin Opfermann Nr. 35 konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten das Feld
von hinten aufrollen und in der Schlussrechnung belegten Sie Platz 5.
19.50 Uhr schreckten die
zahlreichen Zuschauer (3500) an der Strecke nochmals auf, der Führende fuhr
ganz langsam und rollte in die Box. Schon witterte der bis dahin
Zweitplazierte seine Chance, die Kölner Dompfeifen fuhren ein Klasserennen.
Sie kamen erst Freitags zum Training, mussten sich qualifizieren und fuhren
mit gutem Abstand auf Platz drei ein tolles Rennen. Doch der Schreck legte
sich schnell wieder, denn 10 Minuten vor Ende war klar, das die Nr. 12 nicht
mehr eingeholt werden kann.
Der Grund fuhr den
unplanmäßigen Zwischenstopp war eine falsche Berechnung des Spritverbrauchs
und alle waren froh das der Vorsprung so groß war, das dies keine Folgen
hatte. Und so rückte die Stunde des Erfolges immer näher, wenige Sekunden
nach 20.00 Uhr wurde der Sieger des diesjährigen 7. Badischen 8h
MOFA ENDURANCE vom Rennleiter Wolfgang Stegmüller abgewunken.
Nicht nur für den Sieger gab es Beifall, nein alle Teams wurden von
Riesenbeifall begleitet und wieder einmal konnte man das Strahlen aller
Teams erkennen. Sie waren stolz und glücklich es geschafft zu haben. Die
Liebe zum Mofa und zu dem Wettbewerb ging sogar soweit, das ein Team,
gesponsert von einer bekannten Biermarke der Region, sein Mofa über die
Ziellinie getragen hat. Denn nur wer um 20.00 Uhr vom Rennleiter abgewunken
wird kommt in die Wertung und so gab es einige Teams die wenige Sekunden vor
20.00 Uhr nochmals mit letzter Kraft ihr Mofa über die Ziellinie gefahren
haben.
Doch der Glückwunsch geht an
das Siegerteam – Ford Seitz Racing Team I St. Nr. 12 – hat in
einer sehr beeindruckenden Art und Weise das Rennen von Anfang an dominiert.
Ein nahezu perfekter Lauf ohne größere Probleme in technischer Hinsicht und
was sich gezeigt hat was besonders wichtig ist keine Stürze, sicherten dem
Team um Ronald, Dirk, Andreas und Joachim einen Start-Ziel-Sieg. Die
Fahrer Joachim Meinzer und Andreas Guckes konnte die
Leistung des Mofas optimal umsetzen. Gesponsert von Dirk Seitz und
getunt von Ronald Meinzer und dies nun bei der siebten Teilnahme. Ein
zweiter Platz ein dritter Platz und frühe Ausfälle waren in der
Vergangenheit die kleinen Erfolge oder Misserfolge, jetzt lief alles
perfekt. Die akribische Feinarbeit und die Stundenlange Arbeit am Mofa vom
Typ Peugeot, die Ronald seit Monaten verrichtet hatte, zahlte sich nun aus
und legte den Grundstein für den Erfolg. Nach sieben Jahren konnte sich in
die Siegerliste ein Team der Motorradfreunde Liedolsheim eintragen. Wir
gratulieren ganz herzlich.
In der Nacht wurde natürlich
gefeiert und die Siegerehrung um 22.00 Uhr im Rahmen unseres Open Airs mit
Live Musik war der optimale Hintergrund für die Siegesfeier.
Der Dank geht an die
Organisatoren, Helfer vom Club und andere und an alle Beteiligte ohne deren
Teilnahme es kein Rennen geben würde. Und so bleibt der Ausblick in das
nächste Jahr. Schon bei der Siegerehrung sicherte Organisator Achim Wolf zu,
dass man sich nächste Jahr wieder sehen wird und somit begannen die
Vorbereitungen fürs nächste Jahr schon nach der Siegerehrung. |
| |
| 2001 |
| 8. Badisches 8h
MOFA ENDURANCE am 08. September 2001 |
|
Sieben Jahre
hatten wir Glück mit dem Wetter in diesem Jahr waren die Wetterprognosen so
schlecht, dass wir alle dachten wir werden ertrinken. Noch am Donnerstag vor
dem Rennen hieß es für Samstag Regen, Sturm und sehr kalt. Doch irgendwie
hatten wir wieder Glück, denn am Freitag beim Abschlusstraining kamen wir
ohne Regen durch. Am Samstag Morgen war es dann vorbei mit dem Optimismus,
denn es regnete so vor sich hin, das Warm up begann um 11:00 Uhr und noch
mal gab es eine Dusche von oben. Als wir die Teams in die Startaufstellung
riefen trauten wir unseren Augen nicht, denn die Sonne gab sich ganz kurz
die Ehre und der Regen verzog sich. Somit war zwar die Rennstrecke nass,
aber von oben kam kein Nachschub. 50 Teams standen nun bereit um im
klassischen Stile von Le Mans zu starten. Um Punkt 12:00 Uhr gab Rennleiter
Axel Süss das Startzeichen. Leider haben sich bereits in den Wochen vorher
Teams wegen krankheitsbedingten Ausfällen abmelden müssen und am Freitag
mussten auch noch Teams die Segel streichen. Die Startaufstellung für das
MOFA ENDURANCE 2001 ermittelten wir über das Zeittraining am Freitag Abend.
In zwei Gruppen konnten die Teams innerhalb von 15 Minuten mit wenig Verkehr
auf der Strecke eine schnelle Runde fahren. Bereits am Freitag wurde die
Schallmauer von 1:00 Min. geknackt. Team 20 schockte die gesamte Konkurrenz.
Startaufstellung siehe Internet.
Team 20 gab den
Ton an und legte auf nasser Fahrbahn ein verdammt schnelles Tempo vor. Auf
den weiteren vorderen Plätzen die St.Nr. 21 Hoepfner Racing Team, die St.Nr.
33 Kölner Dompfeifen, die St.Nr. 5 K3 Kreidler Kameraden und die St.Nr. 10
Empty Pocket Team. Dies versprach schon zu Beginn Spannung, denn bei den
widrigen Bedingungen ist die Gefahr sehr groß mal kurz von der Rennstrecke
zu rutschen. So kam es denn auch, der in Führung liegende Top-Favorit Team
20 stürzte in der ersten Phase zweimal, verlor wertvolle Zeit und natürlich
die Führung, das Empty Pocket Team, schon jahrelang dabei, übernahm die
Führung. Doch es traf auch das Team und ein Sturz beschädigte zwar nichts,
aber Schmutz im Vergaser zwang das Team zu einem längeren Boxenstop. Die
zwischenzeitliche Führungsarbeit leisteten die Kölner Dompfeifen. Nun kam
die Zeit vom Ford Seitz Racing Team St.Nr. 12, der Vorjahressieger hatte im
Abschlusstraining nach zehn Minuten noch einen kapitalen Motorschaden
gemeldet. Über Nacht wurde ein wahres Wunder vollbracht, denn das dieser
Motor guten Speed und Ausdauer hat, wird sich im Verlauf des Rennens noch
zeigen. Der Zweikampf an der Spitze wurde auch vom Hoepfner Racing Team
mitgestaltet. Kontinuierlich drehten sie ihre Runden und nach dem die St.Nr.
12 abseits der Rennstrecke die Haftung der Reifen testete übernahm nun die
St.Nr. 21 die Führung. Doch von hinten kam die St.Nr. 20, nach dem sie von
Platz 7 nun wieder auf Platz 3 vorgefahren waren, konnten alle Zuschauer
zusehen wie sie Runde um Runde näher kamen und schließlich die Führung
wieder übernahmen. Nun war klar der Sieg im Jahr 2001 ging nur über die
St.Nr. 20. Gutes Fahrwerk und sehr viel Power war für alle sichtbar. Die Top
Teams hatten alle Regenreifen und konnten so auf nassem Asphalt den Vorteil
ausspielen. Mit zunehmender Dauer trocknete die Strecke ab und der Vorteil
lies nach, zum Glück dieser Teams gab es zwischendurch kurze Duschen von
oben. Aber das Wetter war auch außerordentlich schwierig wenn es darum ging
die Motoren abzustimmen.
In Führung
liegend musste Team 20 wegen eines Lagerschadens aufgeben. Das ist Rennsport
und anderen Teams ging es ganz ähnlich von den 50 gestarteten Teams kamen
letztlich 39 ins Ziel und somit in die Wertung. Nun entwickelte sich ein
spannender Zweikampf zwischen 12 und 21. Aber nicht nur um die Spitze war es
spannend, auch auf den weiteren Plätzen wurde hart gekämpft, die St.Nr. 11,
die St.Nr. 37 und die St.Nr. 3 wollten unbedingt den dritten Platz erzielen.
Auch im Mittelfeld gab es immer wieder Positionsverschiebungen die von den
zahlreichen Zuschauern mitverfolgt wurden. Trotz des schlechten Wetters
waren am Start sicher 1000 Zuschauer auf der Kart-Bahn in Liedolsheim
Gegen 18:00 Uhr
kam dann der große Regen. Innerhalb von wenigen Minuten war die Fahrbahn
stark unter Wasser. Die Umstellung war für einige nach der langen
Trockenphase schwierig und so machte so mancher einen Ausflug abseits der
Strecke. Die Zeit der Regenreifen war wieder gekommen und so konnte man
Plätze gut machen. Nach einer halben Stunde hörte es wieder auf und es
sollte auch bis Rennende nicht wieder beginnen. Die letzten beiden Stunden
waren nun geprägt vom Kampf an der Spitze und um die Positionen 3,4,5. Das
Ford Seitz Racing Team, allen voran Joachim Meinzer versetzte die Zuschauer
in Staunen, denn wie er unter diesen Bedingungen Sekunde um Sekunde aufholte
und den Vorsprung von zwischenzeitlich drei Runden zum Führenden auf eine
Runde reduzieren konnte, war meisterlich. Immer näher rückte er und ein
Viertelstunde vor Ende überholte er das in Führung liegende Hoepfner Racing
Team, ob dies allerdings noch reichen würde, das fragte sich jeder, denn
rund 10 Sekunden schneller pro Runde würde bedeuten rein rechnerisch ja. Die
Frage war auch würde der Abschlussfahrer des Hoepfner Teams nervös werden.
Um 20:00 Uhr
war es dann endlich vorbei die Zeit des Wartens für das SIEGERTEAM; nach
sieben vergeblichen Anläufen hat es nun im achten Jahr geklappt, das
Hoepfner Racing Team St. Nr. 21 gewinnt das 8. Badische 8h MOFA
ENDURANCE 200. In den acht Stunden haben sie 407 Runden zurück gelegt. Dies
ist in Anbetracht der schlechten Witterungsbedingungen eine hervorragende
Leistung. Als Basis für den Erfolg ist eine sturzfreie Fahrt der drei
Piloten. Ihre Mechaniker predigten dies schon jahrelang, doch heuer wurden
sie erhört. Nur kurz mussten Sie das mitgebrachte Werkzeug verwenden, um ein
verbogenes Schaltgestänge zu reparieren. Auf Platz zwei landete das Ford
Seitz Racing Team St.Nr. 12. Der Vorjahressieger war mit dem Ergebnis
voll zufrieden, da am Abend vorher das Abschlusstraining durch einen
kapitalen Motorschaden frühzeitig beendet werden musste. Mit 406 Runden
wurden sie nur knapp geschlagen, aber sie gönnten dem Sieger voll und ganz
den Erfolg. Auf Platz drei, sicherlich etwas überraschend, aber aufgrund der
gezeigten Leistung hoch verdient, das Team Wolf aus Hambrücken. Die
St.Nr. 11 landete bei der vierten Teilnahme erstmals auf dem Podest. Das
beste Ergebnis vorher war ein achter Platz gleich bei der Premiere.
Für alle Teams
war Ankommen eines der wichtigsten Ziele und so war für 39 Teams um 20:00
Uhr die Freude riesengroß. Nach der Zieldurchfahrt konnten wir die Zuschauer
nicht mehr aufhalten, sie stürmten die Rennstrecke und man bekam nun eine
Vorstellung wie es auf den großen Rennstrecken, wie Monza oder auch Spa und
Bol D’or, nach Rennende zugeht. Nicht nur am Start waren tausend Fans an der
Rennstrecke auch am Ende applaudierten ca. tausend Zuschauer den Fahrern,
die das Bad in der Menge sichtlich genossen.
Nach dem die
ersten Fünf sich noch mal der technischen Abnahme unterzogen hatten stand
das offizielle Endergebnis fest. |
| |
| 2002 |
| 9. Badisches 8h
MOFA ENDURANCE am 07. September 2002 |
| Wir blicken zurück
auf eine erfolgreiche Veranstaltung. Am Samstag pünktlich um 12:00 Uhr
starteten 57 Teams aus ganz Deutschland um sich in dem außergewöhnlichen
Wettbewerb zu messen. Am Vortag fand die technische Abnahme statt bei denen
Rennleiter Axel Süss und Technischer Kommissar Udo Nagel die Probanten unter
Lupe nahmen. Kleinere Beanstandungen konnten die Teams noch am gleichen Tag
beheben und so konnte um 19:00 Uhr zum Abschlusstraining aufgerufen werden.
In zwei Gruppen konnten die Teams eine schnelle Rundenzeit fahren, um sich
ein Startplatz in den vorderen Reihen zu sichern. Bereits beim Zeittraining
wurde die Schallmauer von 1 Minute von drei Teams unterboten. Dies war ein
Zeichen an die Konkurrenz. Die Karten lagen auf dem Tisch und so konnte sich
das Teilnehmerfeld auf die Situation vorbreiten. Die Strategie wurde über
Nacht nochmals überprüft, Fragen wie welcher Fahrer beginnt, wie oft tanken
wir bis hin zur Feinabstimmung des Motors wurde alles nochmals überprüft und
evtl. neu festgelegt. Einige mussten aufgrund von Motorschaden nochmals
kräftig nacharbeiten. Trotz monatelanger Vorbereitungen bleibt viel Arbeit
für die letzten Tage und Stunden und so kamen einige auch erst am Samstag
morgen zur technische Abnahme. Der Renntag begann mit einem wunderschönen
Sonnenaufgang, den all diejenigen genießen konnten die bereits am Vortag
Ihre Zelte aufgeschlagen haben. Um 10:30 Uhr versammelten sich alle
Teilnehmer, Fahrer wie Mechaniker zur traditionellen Fahrerbesprechung. Da
werden die wichtigen Punkte zum Rennen selbst vom Rennleiter nochmals
eindringlich angesprochen. Achim Wolf, der für die Organisation
verantwortlich ist, erläuterte nochmals den Zeitplan und Ablauf und wünschte
allen Teilnehmern viel Erfolg. Generell wurde auf die Fairness und
Rücksichtnahme großen Wert gelegt. So dann ging es um 11:00 Uhr zum Warm up.
Die Fahrer hatten 25 Minuten Zeit sich und das Mofa einzufahren. Das
Prozedere der Startaufstellung ist für alle Zuschauer und Beteiligten ein
spannender Moment und sicherlich etwas besonderes. Für die Teilnehmer steigt
die Spannung und für die Zuschauer, schätzungsweise 4.000, ist es die
Gelegenheit alle Teams in einer Reihe zu betrachten. Der Start im Le Mans
Stil bedeutet auf der einen Seite stehen die Rennmofas auf der anderen Seite
der Startfahrer. Kurz vor 12:00 Uhr der Aufruf an den Startfahrer sich
fertig zu machen, nach dem die Startaufstellung nochmals kontrolliert wurde.
Die äußeren Bedingungen waren optimal für alle. Über die gesamte Renndauer
trockenen und nicht zu warme Bedingungen. Der Startschuss fiel pünktlich und
die 57 gestarteten Teams jagten die Zielgerade hinunter, viele konnte jetzt
schon ihre Startposition verbessern. Das Feld zog sich schnell auseinander
und die Favoriten führten das Feld an. An der Spitze entwickelte sich ein
spannender Kampf zwischen den Startnummer 20 , 12 , 49 und 10. Die Fans der
MFL fieberten mit Ihren Teams an der Spitze natürlich der Top-Favorit die
St-Nr. 12 das Ford Seitz Racing Team, aber auch Roth- Racing (47) oder Hager
Racing (9) wollten zeigen, dass sich die monatelange Arbeit auch gelohnt
hat. Ein weiteres MFL-Team die St-Nr. 10, das Empty Pocket Team kämpfte von
Beginn an um die Spitze mit. Also die MFL hatten mehrere Eisen im Feuer und
alle warteten ab wie sich das entwickeln würde. Nach drei Stunden konnte man
ein erstes Fazit ziehen. Die St.Nr. 9 mit Startschwierigkeiten kam nun in
Fahrt und holte kontinuierlich auf, die St.Nr. 47 musste nach drei Stunden
erkennen, dass das Material schwächer ist wie der Mensch. Besonders zu
erwähnen sind die beiden gestarteten Damenteams, die St.Nr. 15 und die St.Nr.
8. Die Ausdauer der beiden Teams wurde belohnt und glücklich sahen sie mit
einem beachtlichen Ergebnis um 20:00 die Zielflagge, wobei die St.Nr. 8 die
Sonderwertung „Bestes Damenteam“ gewann. Leider mussten unsere Teams
während der Renndauer Rückschläge hinnehmen und so verloren sie die hart
erkämpften Positionen. An der Spitze blieb es spannend bis kurz nach 18:00
Uhr, dann meldete das Ford Seitz Racing Team –kapitaler Motorschaden- damit
war der Weg frei für die St.Nr. 20 des Sieg nach Hause zu fahren. Die
Position zwei war bis zum Schluss hart umkämpft, letztlich setze sich die
St.Nr. 49 vor der St.Nr 37 durch. Um 20:00 Uhr wurden die Teams von den
zahlreichen Zuschauer begeisternd gefeiert. Am Abend gab es dann die
Siegerehrung im prall gefüllten Festzelt. |
| |
|